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Ein weiteres Schwergewicht ist im Anrollen, denn am 18. September soll Warhammer: Age of Reckoning erscheinen. Nachdem Age of Conan eine, mit Verlaub, Bruchlandung hingelegt hat, möchte Electronic Arts den Platz neben World of Warcraft einnehmen. Ob es ihnen gelingt, hängt von vielen Faktoren ab.

Eine schwere Geburt
Vor einer langen, langen Zeit, als es World of Warcraft noch nicht gab (Ja! So eine Zeit gab es mal), hat ein kleiner Entwickler mit dem Namen Mythic Entertainment den MMORPG-Markt ganz schön aufgewirbelt. Die beiden Marktgrößen waren zu der Zeit Ultima Online und Everquest, wobei beide Spiele schon einige Jährchen auf dem Buckel hatten. Dark Age of Camelot erschien im Jahr 2001 in Amerika und eroberte die Herzen der Spieler im Sturm. 2002 folgte der Release in Europa mit nicht weniger Erfolg. Durch den Schwerpunkt PvP setzte sich das Spiel klar von der Konkurrenz ab und konnte so einen ganz neuen Markt erschließen. Mit bis zu 400.000 gleichzeitigen Abonnements war es bis zum Release von World of Warcraft im Jahr 2004 das erfolgreichste westliche MMORPG.

Dark Age of Camelot kam aber in die Jahre und daher sah sich Mythic Entertainment schon nach dem nächsten Projekt um. Da kam es doch gerade recht, dass Climax (der damalige Warhammer Online Entwickler) aus finanziellen Gründen nicht mehr an ihrem Projekt weiterarbeiten konnte und daher die Warhammer Lizenz an Games Workshop zurückgab. Im Jahr 2005 einigten sich dann Mythic Entertainment und Games Workshop einen neuen Versuch zu starten. So begann die Entwicklung an Warhammer: Age of Reckoning vor über drei Jahren. Kaum ein Jahr später wurde Mythic Entertainment von Electronic Arts aufgekauft und in die Firmenstruktur des kanadischen Publishers eingegliedert. Somit fungiert Electronic Arts auch als Publisher für Warhammer: Age of Reckoning, die bisher mit ihren MMORPG-Versuchen sehr wenig Erfolg hatten und die Projekte es meistens nicht bis zur Veröffentlichung schafften.

Schwerpunkt PvP
Anders als in Dark Age of Camelot wird Warhammer keine drei Fraktionen mehr bieten, sondern lediglich zwei, welche jeweils drei Rassen beinhalten. Die Fraktionen teilen sich in Ordnung und Zerstörung. Während Zwerge, Imperium und Hochelfen für die Ordnung einstehen, haben sich Grünhäute, Chaos und Dunkel Elfen der Zerstörung verschworen. Ein Hauptaugenmerk soll auch bei Warhammer wieder auf das Realm vs. Realm gelegt werden.

Die Fraktionen haben verschiedene Möglichkeiten sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen. Diese lassen sich grob in vier verschiedene Kategorien einteilen. Die ersten beiden sind instanziert und erinnern an die Battlegrounds in World of Warcraft. So ist es auch nicht verwunderlich, dass der erste Modus lediglich das „grounds" gegen „fields" austauscht und sich somit Battlefields nennt. Hier müssen innerhalb einer Instanz bestimmte Objekte erfüllt werden, um einen Sieg zu erreichen. Der zweite instanzierte Modus hört auf den Namen Scenarios und bietet einen auf Punkte basierenden Kampf zwischen den beiden Fraktionen. Das Herzstück von Warhammers RvR-System bieten aber die nicht instanzierte Bereiche. So könnt ihr euch natürlich im Open-PvP mit euren Gegnern prügeln, aber auch an den Campaigns teilnehmen. In dieser versuchen beide Fraktionen gegnerisches Land einzunehmen und schlussendlich die Hauptstadt zu besetzen. In jeder Zone gibt so genannte Victory Points zu ergattern. Hat eine Seite eine bestimmte Anzahl an Victory Points erlangt, so erhalten sie die Kontrolle über die Zone und zwingen die gegnerische Fraktion zum Rückzug.

Dieses Spiel wird solange betrieben, bis eine Fraktion vor der Hauptstadt der anderen steht. Danach geht es dann darum die Hauptstadt zu plündern und sich seine Taschen zu füllen. Damit eine Stadt aber nicht dauerhaft unter feindlicher Kontrolle bleibt, kriegt die verteidigende Fraktion immer stärkere Boni, bis sie es schlussendlich schafft die Stadttore zu schließen. Daraufhin beginnt eineneue Runde.

Auf dem Weg zur Hauptstadt können Burgen eingenommen werden. Diese stehen an strategisch wichtigen Punkten und sind von NPCs bevölkert. Erlangt man die Kontrolle über eine Burg, erhält man wichtige Victory Points. Man wird etwa 1-2 volle Gruppen benötigen um eine Burg mit verteidigenden NPCs übernehmen zu können, sollte die andere Fraktion verteidigen, braucht man natürlich mehr. Ebenfalls sehr interessant ist, dass im RvR die Kollisionsabfrage aktiviert ist. Das heißt sobald ihr euch im RvR befindet könnt ihr weder durch Freund noch Feind durchlaufen. Im PvE und normalen PvP ist die Kollisionsabfrage dagegen deaktiviert um die Koordination nicht künstlich zu erschweren.

Weitere Besonderheiten
Schon von Anfang an wollte Mythic kein 0815 Aufstiegssystem haben. Schon früh wurde groß erzählt, dass Warhammer auf „Levels" verzichten wird. Der Aufstieg eines Charakter sollte sich mehr durch sein Äußerliches ausdrücken, anstatt durch eine einfache Zahl. So war es geplant, dass der Orc zum Beispiel mehr Muskeln bekommt und dem Zwerg ein längerer Bart wächst. Leider ist von dieser Idee nicht mehr wirklich viel übrig geblieben und man wird in der Release-Version leider auf dieses Feature verzichten müssen.Eine weitere Besonderheit ist das Klasse-System in Warhammer: Age of Reckoning. Denn hier gibt es keine speziellen Klassen, sondern Karrieren. Die Karrieren teilen sich in vier verschiedene Hauptgruppen ein: Tank, Nahkampf, Fernkampf und Heiler. Ursprünglich sollte jede Rasse eine Karriere in jeder Hauptklasse haben (somit also insgesamt 24), jedoch sorgte der Zeitdruck dazu, dass vier Karrieren entfernt werden mussten. Somit können Imperium und Dunkel Elfen keine Tanks werden und den Zwergen und Grünhäuten fehlt der Nahkämpfer.

Etwas was wir schon aus vielen anderen Spielen kennen, ist das Tome of Knowledge. Eingeführt in die Spielewelt hatte es damals Microsoft mit ihrem Onlinedienst Xbox Live unter dem Namen „Achievement". Besondere Erfolge werden mit Punkten belohnt und jeder Spieler erkennt, was ihr schon erreicht habt. Seitdem wurde es unter vielen verschiedenen Namen kopiert, zum Beispiel in Herr der Ringe Online, oder jetzt auch in Wrath of the Lich King.

Warhammer geht in diesem Punkt aber einen Schritt weiter. Denn das Tome of Knowledge soll wirklich Unmengen an Daten über euren Charakter festhalten. Für jedes Monster, was ihr trefft, wird es einen Eintrag geben mit ein wenig Hintergrundinformationen und Statistiken, zum Beispiel wie oft ihr es getötet habt. Ebenfalls hält das Buch Informationen über die Story und der gesamten Welt für euch bereit.

Fazit
Electronic Arts wagt es endlich mit einem großen Titel in den MMORPG-Markt einzusteigen. Warhammer: Age of Reckoning wird aber erst noch zeigen müssen, ob es wirklich mit dem Branchenprimus World of Warcraft mithalten kann. World of Warcraft hat schon viele Jahre Weiterentwicklung auf dem Buckel. Nachdem Age of Conan viele Spieler enttäuschte, ist das Verhalten der Spielerschaft zu Warhammer sehr zurückhaltend. Vor allem da trotz der NDA schon vor einigen Monaten sehr kritische Stimmen laut wurden. Wichtig wird vor allem sein wie fertig Warhammer zum Release sein wird. Funktioniert das PvP? Ist genug Inhalt für Highlevel da? Und natürlich das Wichtigste: Bringt es Spaß?

Warhammer wird einen schweren Start haben und nur kurze Zeit haben, um die Spieler zu überzeugen. Blizzard hat mit Wrath of the Lich King eine starke Waffe in der Hand und wird versuchen viele Warhammer-Abgänger mit dem Addon wieder in den Bann von World of Warcraft zu ziehen. Vorher ist aber Electronic Arts mit Warhammer am Zug und kann zeigen, ob sich die drei Jahre Entwicklung gelohnt haben.

 




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